Über uns
Die Gründung des Waisenhauses erfolgte 2001 durch eine deutsche
Besucherin, Christa Wolff aus Berlin. Ein Jahr zuvor war sie als
Touristin nach Shanzu gekommen. Damals sah sie bei Besuchen der Umgebung
erstmalig die traurigen Bedingungen kenianischer Waisenkinder. Daraus
entstand das starke Bedürfnis helfen zu wollen. Um dies verwirklichen
zu können, beeindruckt von der Schönheit des Landes und
der Freundlichkeit der Kenianer, beschloss Christa vorwiegend in
Kenia zu leben.
Mit Hilfe des Kenianers John Owino Ounga, Mitbegründer des
Heimes, kaufte sie 2001 ein Grundstück in der Shanzu Region.
Im darauf folgenden Jahr wurde der Bau von Brunnen, Außenmauer
und 3-teiligem Langhaus begonnen.
Um den Heimbetrieb aufnehmen zu können war es nötig, einen
Namen und ein afrikanisches Leitungskomitee zu finden sowie ein Bankkonto
für das Heim zu eröffnen.

Leitungskomitee v.l. James Ayuda, Christa Wolff, Lucas Kanga
Des weiteren musste die Registrierung des Projekts SOH in Mombasa
im Department of Social Services vorangetrieben werden; diese erfolgte
erstmalig 2003. Schließlich
wurde das Waisenheim Im Januar 2005 feierlich eröffnet.

Eröffnungsfeier Januar 2005
Das SOH ist gegenwärtig die Heimat von 24 Kindern, die durch
Krankheiten
(HIV, Malaria , Tbc u.a.) ihre Eltern verloren haben, bzw. aus verwahrlosten
Verhältnissen kommen.
Sie werden zu uns durch das Children's Department of Mombasa mit gerichtlichem
Bescheid gebracht. Das Heim erhält keine öffentlichen Gelder vom Kenianischen
Staat.
Ständige Unterstützung und große finanzielle Hilfe
erhalten wir nur durch den Berliner „ Förderverein
des Kenianischen Waisenhauses SOH e.V.“ und durch Oberschüler
in Berlin Pankow. Afrikanische und deutsche Freunde sowie viele internationale
Gäste aus den nahen Hotels spenden spontan und freiwillig für
unsere Kinder. |